Linux 7.0 naht: der Beginn einer neuen Kernel Ära?
10. Februar 2026
Mit der Veröffentlichung von Linux 6.19 hat Linus Torvalds eine klare Entscheidung getroffen. Die nächste Version wird nicht 6.20 heißen. Stattdessen beginnt im April eine neue Nummernreihe. Torvalds begründet den Schritt mit der wachsenden Länge der bisherigen Serie. Große Zahlen seien schlicht unübersichtlich geworden.
Der Übergang zu Linux 7.0 startet sofort. Das sogenannte Merge Fenster wurde am 9. Februar 2026 geöffnet. Die erste Testversion soll noch im Februar erscheinen. Danach folgt jede Woche ein neuer Release-Candidate. Die finale Ausgabe hängt von der Anzahl dieser Testläufe ab. Sie könnte Mitte April erscheinen oder eine Woche später.
Torvalds betont, daß die neue Nummer keine neue Entwicklungsphase markiert. Es handelt sich nur um eine organisatorische Anpassung. Die Arbeit am Kernel geht wie gewohnt weiter. Der Fokus liegt weiterhin auf Stabilität und stetiger Verbesserung.
Bis Linux 7.0 erscheint, warten viele Nutzer auf die Ankunft von Version 6.19 in ihren Distributionen. Rolling Release Systeme wie Arch Linux oder openSUSE Tumbleweed dürften das Update zuerst erhalten. Andere Distributionen folgen in den kommenden Wochen.
Mit dem Start der neuen Reihe beginnt ein frisches Kapitel. Die Entwicklung bleibt jedoch ihrem bewährten Rhythmus treu. Linux wächst weiter und bleibt ein zentraler Baustein der freien Softwarewelt.