IT-Sicherheitsprodukte von Check Point werden zum Sicherheitsrisiko

11. September 2026

Kritische Sicherheitslücken bedrohen Systeme mit der folgenden IT-Sicherheitssoftware von Check Point: Security Gateway, Security Management Server und Spark Firewall. Sicherheitspatches schließen die Schwachstellen.

Bislang gibt es seitens des Softwareunternehmens keine Hinweise, daß Angreifer die folgenden Sicherheitslücken bereits ausnutzen. Das kann sich aber schnell ändern, sodaß Admins die reparierten Versionen zeitnah installieren sollten.

In einer Warnmeldung führen die Entwickler aus, daß es im Zuge des Aufbaus einer VPN-Verbindung zu Fehlern bei der Zertifikatsüberprüfung kommt. So können entfernte Angreifer ohne Authentifizierung Schadcode ausführen. Aufgrund der "kritischen" Einstufung der Lücke (CVE-2026-85102) ist davon auszugehen, dass Systeme im Anschluß als vollständig kompromittiert gelten.

Im zweiten, ebenfalls "kritischen" Fall (CVE-2026-85103) kommt es im ASN.1-Dekodierungsprozess für VPN-Zertifikate zu Speicherfehlern, sodaß Schadcode auf Computer gelangt. Die Entwickler geben an, daß von beiden Schwachstellen die folgenden Versionen betroffen sind:

  • R81.10.x, R82.00.x
  • R81.20, R82, R82.10
Auch die folgenden nicht mehr im Support befindlichen Ausgaben sind verwundbar. Diese erhalten keine Sicherheitsupdates mehr:

  • R80
  • R80.10
  • R80.20
  • R80.30
  • R80.40
  • R81
  • R81.10
Um Systeme vor möglichen Attacken zu schützen, müssen Admins ein Upgrade auf eine noch unterstützte Version durchführen. R82.20 ist den Entwicklern zufolge nicht von den Sicherheitsproblemen betroffen.

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