Microsoft kündigt Azure Linux 4.0 Vorschau an

08. Juni 2026

Microsoft stellt Azure Linux 4.0 erstmals öffentlich als Vorschau bereit. Damit bestätigen sich entsprechende Vorabmeldungen. Die neue Version richtet sich an Azure Nutzer und soll eine einheitliche Grundlage für Cloud Workloads schaffen. Die Vorschau steht im Azure Marketplace bereit und kann sofort ausprobiert werden.

Azure Linux basiert nun auf einer Fedora abgeleiteten Grundlage. Microsoft übernimmt die Quellen direkt aus Fedora und ergänzt eigene Anpassungen für Azure. Das System bleibt bewusst schlank und konzentriert sich auf Server und Cloud Aufgaben. Desktop Nutzung ist nicht vorgesehen. Laut Dokument heißt es: "Azure Linux is a Fedora-derived, RPM-based Linux distribution built and maintained by Microsoft."

Die neue Version bringt viele technische Neuerungen. Dazu gehören ein Azure optimierter Kernel, ein modernisiertes Paketmanagement mit dnf5 und aktualisierte Kryptografie durch OpenSSL 3.5. Auch Python, systemd und RPM erhalten frische Versionen. Die Distribution soll schneller starten und weniger Speicher benötigen.

Azure Linux 4.0 deckt viele Einsatzbereiche ab. Es läuft auf virtuellen Maschinen, Scale Sets und dient als Basis für Container Images via Azure Kubernetes Services (AKS). Microsoft bietet zudem eine Variante für besonders strenge Sicherheitsanforderungen an. Beide Varianten teilen sich Kernel und Update Rhythmus.

Ein wichtiger Punkt betrifft die Unterstützung. Azure Linux ist ausschließlich für Azure Umgebungen gedacht. Tests außerhalb der Plattform sind möglich, aber nicht offiziell unterstützt. Microsoft betont zudem den Vorschaucharakter. Die Version ist nicht für produktive Systeme geeignet.

Mit Azure Linux 4.0 will Microsoft eine konsistente Linux Basis schaffen. Nutzer sollen weniger Verwaltungsaufwand haben und schneller aktualisieren können. Die Vorschau zeigt klar, wohin die Reise geht. Weiterführende Informationen finden sich in der offiziellen Ankündigung.

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