Red Hat verlängert den RHEL Support auf 14 Jahre
10. April 2026
Red Hat erweitert den Lebenszyklus von RHEL deutlich und richtet sich damit klar an Unternehmen, die auf langfristige Stabilität angewiesen sind. Mit dem neuen Extended Life Cycle Premium steigt die Unterstützung für eine große RHEL Version auf ganze 14 Jahre. Das Angebot soll Organisationen helfen, die wegen Zertifizierungen oder spezieller Hardware nur selten aktualisieren können.
Die Erweiterung ergänzt den üblichen Zehnjahreszeitraum um vier zusätzliche Jahre. Zudem erhalten gerade die geraden Minor Releases sechs Jahre verlängerte Pflege. Firmen können dadurch länger auf einer festen Version bleiben, ohne sofort auf neue Zwischenstände wechseln zu müssen. Das schafft Planungssicherheit in sensiblen Umgebungen.
Der neue Tarif deckt die letzte Minor Version eines RHEL Zweigs ab und liefert Sicherheitsupdates für schwerwiegende Lücken. Auch wichtige Fehlerkorrekturen fließen ein. Kunden erhalten außerdem Premium Support rund um die Uhr für dringende Fälle. Red Hat betont, daß sich das Modell klar an Nutzer richtet, die eine stabile Plattform über viele Jahre benötigen.
Im Vergleich zu Ubuntu zeigt sich ein anderer Ansatz. Canonical bietet mit Ubuntu Pro und dem Legacy Zusatz inzwischen bis zu 15 Jahre Support. Red Hat setzt dagegen auf einen festen Lebenszyklus pro Hauptversion und eine lange Pflege bestimmter Minor Releases. Für regulierte Branchen kann diese Struktur wichtiger sein als ein einzelnes Jahr mehr Laufzeit.
Unternehmen, die auf langfristige Betriebssystemstrategien setzen, bekommen damit eine neue Option. Wer mehr über das Angebot erfahren möchte, findet Details in der offiziellen Ankündigung von Red Hat.