Firefox: Support für Windows 7, 8 und 8.1 nochmals verlängert
12. März 2026
Wer noch Windows 7, 8 oder 8.1 einsetzt, deren Support durch Microsoft in den Jahren 2016 bis 2023 endete, kann immer noch mit dem Webbrowser Firefox ESR 115 unter diesen Betriebssystemen surfen. Die werden zwar nicht mehr mit Sicherheitsupdates ausgestattet, aber Firefox ESR 115 schon. Das wollte Mozilla im Februar 2026 einstellen. Nun gibt es noch mal Nachschlag für Betroffene.
Das erklären die Firefox-Entwickler in einem aktualisierten Support-Beitrag. Zuvor wurde zwar angekündigt, daß der Support im Februar 2026 ende, schreiben sie dort. "Aber um sicherzustellen, daß unsere Nutzer weiter im Netz surfen können, verlängern wir den Support für diese Betriebssysteme um weitere sechs Monate und bewerten die Lage anschließend noch mal neu", führen sie aus. "Danach sollten Nutzer ihre Betriebssysteme aktualisieren, wenn der Support nicht weiter verlängert wird, um weiterhin Firefox-Sicherheits- und Funktionsupdates zu erhalten."
Die Programmierer heben hervor, daß der Support für Windows 7, 8 und 8.1 spätestens im Januar 2023 offiziell beendet wurde und daß nicht unterstützte Betriebssysteme keine Sicherheitsupdates erhalten – und zudem bekannte Schwachstellen enthalten. Ohne offizielle Unterstützung durch Microsoft werde die Pflege von Firefox für veraltete Betriebssysteme für Mozilla kostspielig und riskant für Nutzer.
Erst Mitte Februar 2026 hatte Mozilla deutlich auf das Support-Ende für Firefox unter Windows 7, 8 und 8.1 hingewiesen. Von diesem "endgültigen" Standpunkt sind die Entwickler nun wieder abgewichen. Die weiteren Hinweise bleiben jedoch bestehen: der Wechsel auf andere Browser nach dem Firefox-Support-Ende für die genannten Betriebssysteme sei keine Option, da diese in der Regel die Unterstützung bereits eingestellt haben. Das Upgrade auf Windows 10 oder neuer helfe. Auf Hardware, die davon nicht unterstützt wird oder falls es andere Beweggründe dafür gibt, könne ein Wechsel auf ein Linux-basiertes Betriebssystem erfolgen, empfehlen die Firefox-Entwickler. Die große Mehrheit davon komme mit Firefox als Standardbrowser daher.