Microsoft plant tiefgreifende Änderungen für Windows 11
17. Februar 2026
Microsoft reagiert auf die wachsende Kritik an Windows 11 und plant eine klare Neuausrichtung. Nutzer sollen künftig besser verstehen, welche Anwendungen auf Daten oder Hardware zugreifen.
Kern der neuen Strategie ist ein Zustimmungsmodell, das an Smartphones erinnert. Apps und KI Funktionen müssen künftig explizit um Erlaubnis fragen, bevor sie sensible Bereiche nutzen. Diese Transparenz soll Vertrauen schaffen und die Kontrolle zurück in die Hände der Nutzer legen, wie Winfuture berichtet.
Parallel dazu arbeitet Microsoft an einer robusteren Sicherheitsarchitektur. Ein neuer Basismodus soll das System im Auslieferungszustand besser schützen und nur geprüfte Software zulassen. Damit will das Unternehmen die Zahl der fehlerhaften Updates und Sicherheitslücken reduzieren.
Die Kritik an Windows 11 bleibt dennoch laut. Viele Nutzer empfinden die KI Integration als aufdringlich und bemängeln die zunehmende Werbung im System. Auch der hohe Anteil automatisch generierten Codes sorgt für Diskussionen über die Qualität der Software.
Die geplanten Änderungen sollen ab Windows 11 Version 26H2 schrittweise erscheinen. Ob Microsoft damit das Vertrauen der Nutzer zurückgewinnen kann, wird sich jedoch erst in den kommenden Jahren zeigen. Wer Alternativen zu Windows 11 sucht, findet diese entweder in macOS oder in Linux.