GNOME 49.4 bringt zahlreiche Korrekturen für den Alltag

16. Februar 2026

GNOME liefert ein neues Wartungsupdate und konzentriert sich klar auf Stabilität. Die Entwickler sprechen selbst von einer unspektakulären Version, doch viele Nutzer dürften die Verbesserungen schnell bemerken.

Die Aktualisierung behebt Probleme bei der Erfassung von Bildschirmzeiten und korrigiert Fehler im Schnellmenü. Auch eine Lücke bei der Eingabe von Passwörtern wurde geschlossen. Zudem verschwinden mehrere Speicherlecks und entfernte Standardordner tauchen nicht mehr unerwartet wieder auf.

Mutter erhält ebenfalls viel Aufmerksamkeit. Das Update korrigiert die Skalierung unter Xorg und verbessert das Verhalten bei HDR. Bildschirmfreigaben laufen stabiler und mehrere Absturzursachen wurden beseitigt. Die Verwaltung von Leerlaufzuständen reagiert nun zuverlässiger.

Die Dateien App wirkt runder und stürzt seltener ab. Fehler bei MTP Geräten, Vorschaubildern, Papierkorboperationen und Skriptaufrufen wurden behoben. Auch das Umbenennen von Dateien funktioniert nun konsistenter. Weitere Komponenten wie das Kontrollzentrum, GNOME Maps und GNOME Software erhalten gezielte Korrekturen.

Viele kleinere Module wurden ebenfalls überarbeitet. Der Texteditor geht besser mit UTF 8 um und passt sich optisch stärker an libadwaita an. Libnotify verbessert die Behandlung von Symbolen und erweitert die Möglichkeiten von notify-send. Wer bereits GNOME 49 nutzt, erhält das Update wie gewohnt die nächsten Tage oder Wochen über die Paketverwaltung seiner Distribution.

Weiterführende Informationen finden sich in der offiziellen Ankündigung, sowie im ChangeLog.