European Open Source Awards rücken prägende Persönlichkeiten ins Zentrum

12. Februar 2026

Die European Open Source Awards rücken erneut engagierte Projekte ins Rampenlicht. Die Auszeichnungen würdigen Menschen und Initiativen, die offene Technologien in Europa voranbringen. Das Programm soll die Bedeutung freier Software stärken und mehr Aufmerksamkeit für deren Nutzen schaffen.

In Brüssel wurden die Preise kurz vor der FOSDEM überreicht. Der Hauptpreis ging an Greg Kroah Hartman. Er prägt die Kernel Entwicklung seit vielen Jahren. Obwohl er aus den USA stammt, lebt er inzwischen in Den Haag. Seine Arbeit gilt als unverzichtbar für das Linux Ökosystem.

Frank Karlitschek wurde in der Kategorie Business and Impact geehrt. Der Nextcloud Gründer setzt sich seit Jahren für digitale Souveränität ein. Stefano Zacchiroli erhielt die Auszeichnung für Community Impact. Er engagiert sich stark für Software Heritage und die Bewahrung von Quellcode.

Weitere Preise gingen an Matthew Venn für sein Bildungsprojekt Tiny Tapeout. Jenny Molloy wurde für ihre Arbeit im Open Bioeconomy Lab ausgezeichnet. Roberto di Cosmo erhielt Anerkennung für seine Rolle bei Software Heritage. Alle Preisträger zeigen, wie vielfältig offene Technologien heute sind.

Die Awards im Rahmen der OSAwards.eu Initiative unterstreichen den wachsenden Einfluß europäischer Open Source Akteure. Sie zeigen, wie wichtig gemeinschaftliche Entwicklung für Forschung, Wirtschaft und Bildung geworden ist.