Neuer Mozilla-CEO will Firefox mit KI retten
17. Dezember 2025
Mozilla hat bekannt gegeben, daß der neue CEO Anthony Enzor-DeMeo die Interims-Chefin Laura Chambers ablöst, die in den letzten beiden Jahren Mozilla als CEO gef/uuml;hrt hatte. Anthony Enzor-DeMeo ist seit Dezember 2024 bei Mozilla und war seit Juli 2025 als General Manager für Firefox tätig. Zuletzt war er bei Roofstock, einer Plattform für Immobilieninvestoren, beschäftigt.
Sein Resümee bei LinkedIn vermerkt seine stärksten Fähigkeiten bei KI und Vertriebsmanagement. Er verfügt über eine Erfolgsbilanz beim Aufbau produktorientierter Unternehmen, aber mit Open Source hatte er beruflich bisher nichts am Hut. Im Mozilla-Blog stellt der Neue seine Ziele vor, und KI spielt dabei eine große Rolle.
Erstens: Jedes Produkt, das wir entwickeln, muß den Menschen Einfluß darauf geben, wie es funktioniert. Datenschutz, Datennutzung und KI müssen klar und verständlich sein. Die Steuerung muß einfach sein. KI sollte immer eine Option sein – etwas, das man leicht ausschalten kann. Die Menschen sollten wissen, warum eine Funktion so funktioniert, wie sie funktioniert, und welchen Nutzen sie daraus ziehen.
Zweitens: Unser Geschäftsmodell muß auf Vertrauen ausgerichtet sein. Wir werden durch transparente Monetarisierung wachsen, die die Menschen erkennen und schätzen.
Drittens: Firefox wird sich von einem Browser zu einem breiteren Ökosystem vertrauenswürdiger Software entwickeln. Firefox wird unser Anker bleiben. Es wird sich zu einem modernen KI-Browser entwickeln und eine Reihe neuer und vertrauenswürdiger Software-Ergänzungen unterstützen.
Anthony Enzor-DeMeo
Mark Surman, Präsident der Mozilla Foundation, gab zu Jahresbeginn die Marschrichtung vor und erläuterte sein Vorgehen in Bezug auf KI in einem Interview mit der Plattform The Innovator. Unter der bisherigen Führung als General Manager kann Enzor-DeMeo ein Wachstum beim mobilen Firefox und eine Konsolidierung am Desktop für sich verbuchen.
Zweitens: Unser Geschäftsmodell muß auf Vertrauen ausgerichtet sein. Wir werden durch transparente Monetarisierung wachsen, die die Menschen erkennen und schätzen.
Drittens: Firefox wird sich von einem Browser zu einem breiteren Ökosystem vertrauenswürdiger Software entwickeln. Firefox wird unser Anker bleiben. Es wird sich zu einem modernen KI-Browser entwickeln und eine Reihe neuer und vertrauenswürdiger Software-Ergänzungen unterstützen.
Anthony Enzor-DeMeo