Milliardenkredit mit Sprengkraft: EU finanziert erneut Ukraine-Militär

16. Jänner 2026

Der Kern des Kreditpakets ist eindeutig: rund zwei Drittel der Summe, etwa 60 Milliarden Euro, sind für militärische Zwecke vorgesehen. Sie sollen dem ukrainischen Staat ermöglichen, Ausrüstung zu betreiben und die eigene Verteidigungsfähigkeit weiter auszubauen. Die restlichen 30 Milliarden Euro dienen als Budgethilfe, um Verwaltung, Sozialleistungen und grundlegende staatliche Dienstleistungen am Laufen zu halten.

EU-Vertreter wie Valdis Dombrovskis und Ursula von der Leyen betonten bei der Vorstellung des Plans, man schaffe damit Planungssicherheit für Kiew. Doch der starke Fokus auf militärische Ausgaben zeigt, daß sich die Union faktisch immer weiter von einer Rolle als politischer Vermittler entfernt – und zunehmend als Kriegsakteur auftritt.

Beschlossen wurde der zinslose Kredit bereits kurz vor Weihnachten von den Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten. Finanziert werden soll er über die Aufnahme von Kapital am Markt, abgesichert durch den EU-Haushalt. Staaten wie Ungarn, Tschechien und die Slowakei konnten aushandeln, sich nicht an den Kosten zu beteiligen.

Wochenlang hatte Brüssel darüber gestritten, ob eingefrorene russische Staatsvermögen direkt zur Finanzierung der Ukraine genutzt werden sollen. Insbesondere Gelder der russischen Zentralbank, die vor allem in Belgien liegen, standen im Fokus. Der Widerstand war erheblich.

Am Ende stand ein Kompromiß. Die Vermögenswerte bleiben unangetastet - zumindest vorerst. Stattdessen leiht sich die EU selbst Geld. Für manche Beobachter ist das eine Erleichterung, weil eine direkte Konfiskation russischer Gelder als massive Eskalation gewertet worden wäre.

Gleichzeitig bleibt die Drohkulisse bestehen: sollte Russland keine Entschädigung für Kriegsschäden leisten, könnten diese Vermögen künftig doch herangezogen werden.

Statement von WITS.AT:

Ihr PIEP PIEPr der EU! Es ist nunmal so. Wer kein Geld hat kann nun mal nicht Krieg spielen! Und diese PIEP Personen schieben der Ukraine (doch eher anderen Personen) das Geld "gratis" nur so in den Hintern! Dieses "Darlehen" wird erneut "zinslos" gewährt! Wollen Sie auf der Bank nur einen Kleinkredit, muß man schon einen Haufen Dokumente ausfüllen, sich quasi "Nackt ausziehen" und wenn man dann noch nach "zinslos" fragt gleich nackt auf die Straße geworfen! Aber für die "arme Ukraine" werden wir uns Europäer noch selbst geisseln!

Weg mit DIESER EU und mit allen handelnden Personen, im spziellen mit UvdL! Schlagen wir einen Weg zurück in Richtung EWG ein, die sich nicht als obermoralischer Zeigefinger aufführt und die europäischen UNABHÄNGIGEN Staaten in Außen-, Wirtschafts- und Verteidigungspolitik zusammen arbeiten ließen!