Ab 2027: EU schränkt Bargeld ein!

16. Jänner 2026

Die EU hat sich auf eine neue, weitreichende Regelung geeinigt, die Barzahlungen über 10000 Euro verbietet. Betroffen sind nicht nur Alltagsgeschäfte, sondern auch bestimmte Branchen, Luxusgüter und sogar der Profifußball.

Wie der Europäische Rat bereits vor Monaten mitteilte, haben sich die Unterhändler des Europaparlaments und der Mitgliedstaaten auf eine EU-weite Bargeld-Obergrenze verständigt. Diese gilt künftig einheitlich in allen Mitgliedsländern – also auch in Österreich.

Wörtlich heißt es dazu:

Laut Berichten von Zeit Online und der Tagesschau sollen die neuen Vorschriften ab dem Jahr 2027 greifen. Die genaue Umsetzung liegt bei den einzelnen Mitgliedstaaten, die jedoch den EU-Rahmen einhalten müssen.

Welche Strafen oder Sanktionen bei Verstößen drohen, ist bislang noch offen. Klar ist aber: die Behörden wollen genauer hinschauen – und Bargeldbewegungen stärker kontrollieren.

Ganz verboten wird Bargeld dennoch nicht. Privatgeschäfte zwischen Privatpersonen bleiben von der Regelung ausgenommen – solange keine der beteiligten Personen gewerblich handelt.

Ein klassisches Beispiel: kauft jemand ein Auto direkt von einer Nachbarin oder einem Bekannten, darf der Kaufpreis weiterhin vollständig bar bezahlt werden – selbst wenn er über 10000 Euro liegt. Entscheidend ist nur, daß der Verkäufer kein Autohändler ist.

Die neue EU-Regelgelung geht aber noch weiter. Besonders im Fokus stehen Luxusgüter und spezielle geschäftliche Transaktionen. Dazu zählen laut Einigung unter anderem:

  • Juwelen
  • Luxusautos
  • Privatflugzeuge
  • Schiffe
  • Krypto-Vermögenswerte
Auffällig hohe Bargeldzahlungen sollen künftig zusätzliche Prüfungen auslösen. So müssen laut Einigung die Verpflichteten die Identität der Beteiligten überprüfen, wenn diese gelegentlich Barzahlungen zwischen 3000 und 10000 Euro tätigen.

Wörtlich heißt es:

Besonders brisant: wie Focus Online berichtete, soll auch der Profifußball künftig stärker kontrolliert werden. Laut der Einigung gilt der Fußball in Europa als mögliches Einfallstor für Geldwäsche, vor allem wegen milliardenschwerer Investitionen aus Drittstaaten. Ab 2029 sollen daher auch Profifußballvereine unter die neuen Bargeld-Regeln fallen.