Einkaufs-Schock aus Brüssel: EU-Hammer trifft Raten- und Rechnungskauf!

30. Dezember 2025

Wer gerne mal schnell etwas auf Rechnung bestellt oder in Raten zahlt, muß sich auf neue, strenge Regeln aus Brüssel einstellen. Ab November 2026 greift die neue EU-Richtlinie für Verbraucherkredite, die das beliebte "Jetzt kaufen, später zahlen" massiv erschweren wird. Experten warnen vor einem Bürokratiemonster, das nicht nur Kunden nervt, sondern vor allem kleinen Händlern das Genick brechen könnte.

Die neuen Regeln zielen darauf ab, die grassierende Verschuldung, besonders bei jungen Menschen, einzudämmen. Künftig müssen Zahlungsanbieter wie Klarna oder PayPal schon bei kleinsten Beträgen eine knallharte Bonitätsprüfung durchführen – eine Hürde, die bisher nur bei größeren Krediten üblich war. Wie das Nachrichtenportal "exxpress.at" berichtet, fallen damit auch kurzfristige Finanzierungen und zinsfreie Zahlungsaufschübe unter das strenge Verbraucherkreditrecht. Das bedeutet: wer künftig für ein paar Euro online einkauft, könnte plötzlich nach seinem Gehaltsnachweis gefragt werden. Die schnelle und bequeme Kaufabwicklung, die Millionen Kunden schätzen, droht sich in einen langwierigen Hürdenlauf zu verwandeln.

Während die EU den Verbraucherschutz preist, schlagen Unternehmer Alarm. Die Umsetzung der neuen Richtlinien verursacht enorme Kosten für IT-Anpassungen, rechtliche Prüfungen und neue Prozesse. Während Online-Riesen wie Zalando – wo laut Berichten mehr als zwei Drittel aller Käufe auf Rechnung getätigt werden – diese Kosten stemmen können, stehen kleine und mittlere Unternehmen vor dem Aus. Der Aufwand für die Bonitätsprüfung steht bei geringen Warenwerten oft in keinem Verhältnis zum Ertrag. Experten befürchten, daß viele Händler den beliebten Rechnungskauf komplett streichen könnten, um dem Chaos zu entgehen.

Die Konsequenzen sind dramatisch: komplizierte Bezahlvorgänge führen zu Frust beim Kunden. Die Branche rechnet mit einer Welle von Kaufabbrüchen. Wenn der spontane Klick zur Geduldsprobe wird, überlegen es sich viele Käufer zweimal. Besonders kleinere Händler, die auf jeden einzelnen Verkauf angewiesen sind, könnten die Leidtragenden sein. Während Brüssel von mehr Schutz spricht, drohen in der Realität massive Umsatzeinbußen und eine weitere Schwächung des lokalen Handels zugunsten der großen Konzerne. Die Shopping-Revolution aus Brüssel könnte sich als Bumerang erweisen, der am Ende alle trifft: genervte Kunden und ruinierte Händler.