Bürokratie-Wahnsinn in Brüssel: EU stellt neuen Rekord auf!

27. Dezember 2025

Die EU hat 2025 einen neuen Bürokratie-Rekord aufgestellt. Wie die Bild-Zeitung berichtet, verabschiedete die EU-Kommission von Jänner bis Ende Oktober insgesamt 952 sogenannte Durchführungsrechtsakte. Das ist ein neuer Höchststand und steht im krassen Widerspruch zu den erklärten Zielen der EU, Bürokratie abzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsstaaten zu stärken.

Oliver Zander, Chef des Verbands Gesamtmetall, zeigt sich alarmiert: "Das ist Regulierung und Bürokratie, die teilweise ohne die notwendige demokratische Legitimation beschlossen wird und die Unternehmen zunehmend stranguliert." Die EU habe sich das Ziel gesetzt, die wettbewerbsfähigste Region der Welt zu werden, falle jedoch immer weiter zurück. Besonders im Vergleich zu den wirtschaftlichen Konkurrenten USA und China sei diese Entwicklung besorgniserregend.

Für Unternehmen bedeuten die neuen Vorschriften vor allem eines: steigende Kosten und wachsende Komplexität. Zander fordert daher, daß auf dem EU-Gipfel im Februar 2026 dringend Maßnahmen zur Eindämmung der Regulierungsflut beschlossen werden. "Die schädliche Detailverliebtheit und das ständige Draufsatteln müssen ein Ende haben", so der Gesamtmetall-Chef.

Die Kritik richtet sich auch gegen die Art und Weise, wie viele dieser Vorschriften zustande kommen. Häufig fehle es an einer ausreichenden demokratischen Legitimation, was die Akzeptanz der Regelungen zusätzlich erschwere.

Ein kleiner Lichtblick: die Zahl der delegierten Rechtsakte, mit denen bestehende EU-Gesetze geändert werden, sank im selben Zeitraum von 161 auf 99. Doch dieser Rückgang kann den Gesamteindruck nicht trüben. Die Regulierungsdichte bleibt hoch, und die Belastung für Unternehmen nimmt weiter zu.

Die EU steht vor einem Dilemma. Während sie offiziell den Abbau von Bürokratie propagiert, zeigt die Realität ein anderes Bild. Die wachsende Regulierungsflut gefährdet nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft, sondern auch das Vertrauen in die politischen Institutionen. Es bleibt abzuwarten, ob der EU-Gipfel im Februar 2026 die dringend notwendigen Reformen einleiten wird – oder ob Brüssel weiterhin neue Rekorde in Sachen Bürokratie aufstellt.