Tränen zum Fest: FPÖ-Chef Kickl zeigt sich emotional
24. Dezember 2025
Am Heiligen Abend meldete sich FPÖ-Chef Herbert Kickl mit einer emotionalen Weihnachtsbotschaft auf Facebook zu Wort. In einer Zeit, die von politischen Spannungen und persönlichen Herausforderungen geprägt ist, zeigte sich der sonst so kämpferische Politiker von einer ungewohnt verletzlichen Seite. "Weihnachten erinnert uns an die Geburt Jesu Christi und ist ein Fest der Hoffnung, der Liebe und des Friedens", begann Kickl seine Ansprache, die von Besinnlichkeit und Nachdenklichkeit geprägt war. Wie oe24.at berichtet, sprach er dabei auch über persönliche Verluste und die Bedeutung von Mitgefühl.
Besonders bewegend war der Moment, als Kickl über den Verlust seines Vaters sprach. "Auch für mich war es heuer kein einfaches Jahr. Der Verlust meines Vaters war ein tiefer Einschnitt", erklärte der FPÖ-Chef mit brüchiger Stimme. Die stillen Tage des Weihnachtsfestes hätten ihn besonders an den Schmerz des Vermissens erinnert. Laut oe24.at kämpfte Kickl während seiner Botschaft sichtlich mit den Tränen, was die Ernsthaftigkeit seiner Worte unterstrich.
Trotz der Trauer fand Kickl auch Worte der Zuversicht. "Diese Tage machen uns bewusst, daß es im Leben nicht um Macht, Geld oder Ruhm geht, sondern um ein gutes Herz", betonte er. Seine Botschaft richtete sich an alle Österreicher, mit dem Wunsch nach einem frohen und gesegneten Weihnachtsfest sowie einem hoffnungsvollen Start ins neue Jahr. Wie oe24.at weiter berichtet, legte Kickl besonderen Wert auf die Werte des Zusammenhalts und der Vergebung.
Die Reaktionen auf Kickls Video waren gemischt. Während einige seine Offenheit und Emotionalität lobten, sahen andere darin eine inszenierte Geste. Doch unabhängig von der politischen Bewertung bleibt eines klar: Herbert Kickl hat mit seiner Weihnachtsbotschaft einen Moment der Menschlichkeit geschaffen, der in der oft rauen Welt der Politik selten geworden ist.